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1. Was sind die Grundbedürfnisse bei einem Elektrozaun ? 2. Was brauche ich zum Aufbau eines Elektrozaunes ? 3. Wie funktioniert ein Elektrozaun ? 4. Begriffe und Kurzzeichen auf einen Blick 5. Was ist Spannung (angegeben in Volt (V)) ? 6. Was ist Strom (angegeben in Ampere (A)) ? 7. Was versteht man unter Widerstand (angegeben in Ohm(W)) ? 8. Was versteht man unter Energie (angegeben in Joule (J = Ws / Joule = Watt Sekunde))?
9. Grenzwerte für elektrische Zäune 10. Wie finde ich das richtige Gerät für meinen Bedarf ? 11. Erdung eines Elektrozaungerätes 12. Vor- und Nachteile verschiedener Drähte 13. Welchen Draht setze ich ein ? 14. Zaunzuleitung durch den Boden 15. Wie vermeide ich Funkstörungen ? 16. Anwendung von Blitzschutzeinrichtungen 17. Warnschilder an öffentlichen Straßen und Wegen
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1. Was sind die Grundbedürfnisse bei einem Elektrozaun ? a) Ich zäune ein = die Tiere sollen nicht ausbrechen (Unfallgefahr !)
b) Ich zäune aus = schütze Lebewesen, Pflanzen oder Objekte (auch Diebstahlschutz)
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2. Was brauche ich zum Aufbau eines Elektrozaunes ? a) Elektrozaungerät (Netz-, Akku- (Solar) oder Batteriebetrieb)
b) Draht (oder anderes elektrisch leitfähiges Material wie Kunststoffbänder, Litzen und Elektroseile.) c) Pfosten (oder andere Träger) aus Holz, Kunststoff
oder Metall zum Halten der Stromleiter d) Isolatoren (Isolieren und Führen des Stromleiters in entsprechenden Höhen)
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3) Wie funktioniert ein Elektrozaun ?
Ein gut installierter Weidezaun funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Abschreckung durch kurze ungefährliche Stromschläge. Durch diese kurzen Stromschläge
beim Berühren des Zaundrahtes wird das Tier “erzogen” nicht mehr die Barriere des Zauns zu überschreiten, es gelingt dem Zaun, Respekt einzuflößen. Die
Stromschläge sind ungefährlich für Mensch und Tier und lösen leichte Angst aus vor dem abermahligen Berühren des Zaundrahtes. Dazu sind die Elektrozäune im
Gegensatz zu Stacheldrahtzäunen praktisch und kostengünstig aufzubauen, aber sie sind genauso sicher und langlebig. Ein solcher Elektrozaun funktioniert in der
Tierhaltung ebenso zur Abwehr von Tieren. Der ganze Elektrozaun ist ein in sich komplettes System. Er besteht aus verschiedenen Komponenten, die, wenn sie
richtig installiert sind, alle miteinander arbeiten. Das Herz einer Anlage ist immer ein geeignetes Elektrozaungerät. Dieses Gerät sendet Strom aus. Die Dauer und
die Stärke des Stroms verursachen den elektrischen Schlag. Man nennt diese kurzen Schläge Impulse. Die Impulsdauer beträgt 0,1 bis 0.3-tausendstel Sekunden. Der
Abstand zwischen den Impulsen beträt knapp über eine Sekunde.
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3. Wie funktioniert ein Elektrozaun ? Ein gut installierter Weidezaun
funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Abschreckung durch kurze ungefährliche Stromschläge. Durch diese kurzen Stromschläge beim Berühren des Zaundrahtes wird
das Tier “erzogen” nicht mehr die Barriere des Zauns zu überschreiten, es gelingt dem Zaun, Respekt einzuflößen. Die Stromschläge sind ungefährlich für Mensch
und Tier und lösen leichte Angst aus vor dem abermahligen Berühren des Zaundrahtes. Dazu sind die Elektrozäune im Gegensatz zu Stacheldrahtzäunen praktisch und
kostengünstig aufzubauen, aber sie sind genauso sicher und langlebig. Ein solcher Elektrozaun funktioniert in der Tierhaltung ebenso zur Abwehr von Tieren. Der
ganze Elektrozaun ist ein in sich komplettes System. Er besteht aus verschiedenen Komponenten, die, wenn sie richtig installiert sind, alle miteinander arbeiten.
Das Herz einer Anlage ist immer ein geeignetes Elektrozaungerät. Dieses Gerät sendet Strom aus. Die Dauer und die Stärke des Stroms verursachen den elektrischen
Schlag. Man nennt diese kurzen Schläge Impulse. Die Impulsdauer beträgt 0,1 bis 0.3-tausendstel Sekunden. Der Abstand zwischen den Impulsen beträt knapp über
eineSekunde.
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4. Begriffe und Kurzzeichen auf einen Blick
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Begriff
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mathematisches Formelzeichen
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Spannung gemessen in Volt (V)
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U
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Strom gemessen in Ampere (A)
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I
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Widerstand gemessen in Ohm (W)
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R
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Leitfähigkeit gemessen in Siemens (S)
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G = 1/R
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(Kehrwert v.Widerstand) auch Mho(1/W)
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1/R
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Leistung gemessen in Watt (W) = (VA)
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P = U x I
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Energie gemessen in Joule (J=Ws = VAs)
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E = U x I x t
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Zeit gemessen in Sekunden (s)
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t
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5. Was ist Spannung (angegeben in Volt (V)) ? Jedermann kennt den Ausdruck
230 Volt Netzspannung 12 Volt Autobatterien - nicht zu spüren 9 Volt Blockbatterie - nicht zu spüren 1,5 Volt Taschenlampenbatterie usw. - nicht zu spüren
Diese Spannung muß eine genügende Höhe haben (ca.40-60V), um ein Hindernis (Schuhsohlen, Hufe, Haut, Haarkleid usw.) überwinden zu können.
Man kann die Spannung auch mit dem Druck in einer Wasserleitung vergleichen.
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6. Was ist Strom (angegeben in Ampere (A)) ?
Wie der Name schon sagt, fließt etwas. In diesem Fall sind es Elektronen
(vergleichbar mit dem fließenden Wasser in der Wasserleitung). Dieser Fluß ist spürbar. Die Strommenge ist abhängig von der Höhe der Spannung und der
Leitfähigkeit(S) / Widerstand (W) der Zaunanlage(Draht + Boden). Physikalische Abhängigkeit: Istrom = U/R (Spannung / Widerstand) oder
Istrom = UxG (Leitfähigkeit)
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7. Was versteht man unter Widerstand (angegeben in Ohm(W)) ? Der
Widerstand ist ein Maß für die Behinderung des freien Stromflußes. Dieser Widerstand ist abhängig vom Drahtmaterial/Querschnitt oder vom Boden (Sand, Kies, Stein,
Humus, Teer, Holz, Gummi und ganz wichtig: naß / trocken) usw. (Im Wasserleitungssystem kann man einen guten Leiter (wenig Widerstand) mit einem sauberen,
glatten Rohr von großem Durchmesser und einen schlechten Leiter (viel Widerstand) mit einem innerlich verrosteten, verdrecktem Rohr von geringem Durchmesser
vergleichen.)
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8. Was versteht man unter Energie (angegeben in Joule (J=Ws / Joule = Watt Sekunde)) ? Unter Energie versteht man eine erbrachte Leistung (Arbeit) in einer bestimmten Zeit. Diese Energie kann man
speichern (z.B. in einem Kondensator) und bei Bedarf gebündelt oder teilweise abgeben. Die bereitgestellte (gespeicherte) Energie wird in vielen Prospekten als
Ladeenergie bezeichnet. Diese Ladeenergie wird bei jedem Spannungsimpuls am Zaun zur Verfügung gestellt. Ob die Energie jedoch teilweise oder vollständig
abgenommen wird hängt davon ab, ob eine Berührung (Schließen des Stromkreislaufs: Gerät -> Zaundraht -> Körper -> Boden -> Gerät) stattfindet. Wieviel
nun abgenommen wird hängt wiederum vom Widerstand im Zaunkreislauf ab und dementsprechend stellt sich ein Wert für die Impulsenergie ein.
Die Impulsenergie ist daher abhängig von a) den Widerständen in der Zaunanlage b) den gespeicherten Energien c) und der Wirkungsweise der Impulsgeber
(Um bei unserem Wasservergleich zu bleiben: die gespeicherte Energie wäre gleich der bereitgestellten Wassermenge im Spülkasten über dem Toilettentopf, die
abgegebene Menge entspräche der wirkenden Impulsenergie.)
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9. Grenzwerte für elektrische Zäune Stand: 01.01.98
Für einen lebenden Körper ist ein Widerstand von 500W festgelegt. Max. Zaunspannung 10000V Max. Zaunspannung bei Körperberührung 5000V
Max. Strom bei Körperberührung (500W) 10A Max. Impulsenergie bei Körperberührung (500W) 5 J Impulsabstand mindestens 1s (eine Sekunde)
Impulsgeber mit weniger als 0,1J gelten als völlig ungefährlich
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10. Wie finde ich das richtige Gerät für meinen Bedarf ? Bei der Auswahl Ihres
Weidezaungerätes wählen Sie zunächst nach der Energieversorgung. Wenn Sie eine “Hof” nahe Weide haben, so ist ein Netzgerät die richtige Wahl. Haben Sie eine Hof
“ferne” Weide, so nutzen Sie die Möglichkeit eines Gerätes mit 9V Batterie. Diese sind leicht und handlich und daher flexibel einsetzbar. Brauchen Sie mehr
Energie, so wählen Sie ein 12V Gerät für den Anschluß an einen 12V Naßakku, evtl. mit Solarversorgung. Ihr Wunschgerät richtet sich nach Ihrem Bedarf an
Einzäunung. Wichtig dabei ist die Leistungsstärke des Gerätes richtig zu bestimmen. Wählen Sie ein Gerät mit einer genügenden Abgabe an Energie (Impulsenergie) und
hoher Spannung (Volt) bei Belastung des Zaunes. Es gilt allgemein als Grundregel: Geräte mit niedriger Impulsenergie unter 0,2 Joule eignen sich für leicht
zu hütende Tiere bei kurzen Zäunen und keinem bis leichtem Bewuchs. Geräte mit einer Impulsenergie von bis zu 5 Joule eignen sich für schwer zu hütende Tiere
bei normalem Grasbewuchs, Geräte mit hoher Impulsenergie über 5 Joule eignen sich für lange Zäune bei starkem Bewuchs. Aber nicht nur die Energie ist wichtig,
auch die Spannung in Volt muß ausreichend sein, sonst wird kein Strom transportiert. Achten Sie auf die Spannung am Zaun, denn nicht die Leerlaufspannung ist
wichtig, sondern die Spannung bei Tierberührung. Eine Mindestspannung bei Tierberührung von 2.000 Volt ist notwendig, 3.000 bis 4.000 Volt sind angebracht, vor
allem bei langhaarigen und widerspenstigen Tieren. In geschlossenen Wohngebieten ist das gerade ausreichende Gerät das “Beste”. Denken Sie an spielende Kinder,
alte Menschen und an eventuelle Störungen in Radio, Fernsehen, medizinischen Geräten oder EDV Anlagen. Je geringer die Impulsenergie, desto geringer die
Störproblematik.
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11. Erdung eines Elektrozaungerätes Damit ein Elektrozaun richtig funktioniert,
ist es sehr wichtig die Erdung des Gerätes optimal zu installieren. Da der Elektrozaun einen Kreislauf darstellt, muß der Strom, ausgehend vom Gerät, geleitet über
den Draht, über die normale Erde und über die Erdstäbe wieder zurückfließen zum Gerät. Wenn dieser Kreislauf nicht geschlossen wird, dann fließt auch kein Strom,
die Tiere werden nicht abgeschreckt, der Zaun funktioniert nicht. Bei sandigem und steinigem Boden und bei Trockenheit leitet der Boden den Strom sehr schlecht.
Dabei ist eine gute Erdung noch wichtiger. Vom Gerät aus wird mit einem Erdungskabel der Erdleiter verbunden. Somit besteht der Kontakt des Gerätes zum Boden.
Bei Batteriegeräten reicht ein kleiner Erdstab aus (den horizont Geräten beigelegt), sofern die Geräte an einem feuchten Ort aufgestellt werden. Bei Akkugeräten
raten wir zu einem ca. 1 m langen Erdstab und bei starken Netzgeräten auch zu 2 bis 3 solcher langen Erdstäbe, die dann miteinander verbunden werden. Wenn auf
dem Erdstab noch Spannung zu messen oder fühlen ist, dann ist die Erdung nicht in Ordnung. Setzen Sie dann immer einen zweiten oder dritten Erdstab nacheinander in
ca. 1 m Entfernung zueinander und verbinden die Erdstäbe mit einer Drahtlitze. Machen Sie dieses so lange bis keine Spannung mehr den letzten Erdpfahl erreicht. Ob
noch Spannung auf dem Erdstab liegt ersehen Sie mit einem Zaunspannungsmesser. Achten Sie immer darauf, daß die Verbindungen am Stab fest verschraubt sind.
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12. Welche Isolatoren setze ich ein ? Die besten Isolatoren sind gerade “gut
genug” so etwa lautet die Devise beim Aufbau einer Elektrozaunanlage. Als die besten Isolatoren sind immer diejenigen mit sogenanntem “Trockenraum” anzusehen. Bei
allen anderen sollte auf eine lange Kriechstrecke vom Einlegeschlitz des Drahtes bis zum Einschraubgewinde geachtet werden. Besonders wichtig sind Sonnenlicht
unempfindliche Kunststoffe. Ansonsten richtet sich der Einsatz nach Art des entsprechenden Zaunmaterials (Seilisolatoren, Bandisolatoren, Litzenisolatoren usw.)
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13. Welchen Draht setze ich ein ? Für Zäune, die über einen längeren Zeitraum
stehen bleiben wird grundsätzlich verzinkter Eisendraht eingesetzt. Werden mehrdrähtige Zäune aufgestellt, können aus Sichtbarkeitsgründen Seile oder Bänder
eingesetzt werden, die jedoch des öfteren aus mindestens einem Volldraht querseitig gespeist werden. An den Volldraht wird das Weidezaungerät angeschlossen.
Dasselbe gilt für Zäune die länger als einen Kilometer sind. Für Unterteilungen und kurze Zäune können alle Arten von Litzen, Seilen und Bändern eingesetzt
werden, sofern auf eine gute Isolation (kein Bewuchs) geachtet wird. Eine Ausnahme bildet die Horilitze / Dederon. Diese Kunststofflitze mit außenliegenden
Drähten ist gut sichtbar, leitet gut und kann somit für große Längen (auch mehrdrahtig) eingesetzt werden. Sie kann in Wohngebieten genauso wie Glattdraht und
Drahtlitze eingesetzt werden. Auf alle anderen Litzen sollte in dichtbesiedelten Gebieten aus Störgründen verzichtet werden, vor allem dann wenn keine geeigneten
Metallverbinder eingesetzt werden.
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elektrische Leitfähigkeit
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mech. Belastung
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Handhabung
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optische Sichtbarkeit
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Lebens- dauer
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Verzinkter Glattdraht
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++
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++
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-
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-
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++
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Drahtlitze
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+
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+
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o
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-
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+
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Horilitze / Dederon
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+
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o
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+
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+
|
+
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Kunststoffseil
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- ... ++
|
++
|
+
|
++
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o ... +
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Kunststofflitze
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- ... ++
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o ... +
|
++
|
+
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- ... o
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Bänder
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- ... ++
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o
|
o
|
++
|
- ... o
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Mistral Band
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+
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o
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-
|
++
|
+
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Netze
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+
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o
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+
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+
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o
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++ sehr gut / + gut / o befriedigend / - ausreichend / -- schlecht
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14. Zaunzuleitung durch den Boden Oft sind Wegeüber- oder unterführungen
erwünscht um beidseitig von Wegen, z.B. vom Hause aus, mit einem Gerät mehrere Areale zu betreiben. Falls eine Freiluftleitung mit Glattdraht an Hochstangen nicht
möglich ist, kann man die Zuleitung auch mit einem hochisolierten Erdkabel (20 kV) vornehmen. Das Kabel ist geschützt in Sand oder in einen Kunststoffschlauch
/Rohr zu verlegen. An den aus der Erde heraustretenden Enden ist das Eindringen von Wasser zu verhindern. Werden Verbindungen vorgenommen, so sind diese entweder
frei in der Luft an einem Pfahl (also an dieser Stelle aus dem Erdreich heraus) durchzuführen oder man steckt ein Stück Rohr, in dem die Verbindungen vorgenommen
werden, senkrecht ins Erdreich und verschließt dieses mit einem Deckel. Die Kabelenden werden senkrecht ins obere Viertel geführt und dort verbunden (ohne
Erdberührung). Eventuell eindringende Feuchtigkeit im unteren Drittel führt somit nicht zu einem Kurzschluß. Später auftretende Fehler können leicht über
diese Teilabschnitte gefunden werden. Auf alle Fälle sind Beschädigungen der Isolierung des Kabels zu vermeiden.
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15. Wie vermeide ich Funkstörungen ? Jeder Stromfluß in einem elektrischen Leiter
bewirkt eine Abstrahlung von elektromagnetischen Wellen. Eine langsame “weiche” Stromflußänderung erzeugt schwache, (geringere) Abstrahlungen, abrupte “große”
Stromflußänderungen bedeuten eine größere Abstrahlung von “Störwellen”. Damit ist jede Elektrozaunanlage, jeder Computer, jeder Monitor, jedes Handy usw. ein
kleiner Sender, also eine Störquelle. Deshalb unterliegen Geräte und Anlagen gewissen Richtlinien (CE), die bestimmte Grenzen nicht überschreiten dürfen. Die
Geräte und Anlagen mit “CE-Zeichen” halten diese Grenzen ein, sowohl in der Abstrahlung, als auch in der eigenen Betriebssicherheit, wenn fremde Störungen
einwirken. horizont Weidezaungeräte entsprechen diesen Vorschriften. Anders sieht es beim Zaunaufbau aus: Es ist äußerst wichtig, einen sauberen gut
isolierten Zaun mit bestem Leitermaterial aufzubauen. Besonderes Augenmerk ist auf eine saubere Verbindung von Drähten zu richten. Es dürfen niemals Luftstrecken
auftreten, an denen Spannungsfunken überspringen. Dies gilt sowohl für Draht/Litze und Isolatoren, als auch für eventuelle Ableitungen am Zaun (Fremdkörper, nasse
Vegetation). Ein Zaunkontrollgang bei Dunkelheit läßt diese Defektstellen leicht erkennen. Benutzen Sie in Wohngebieten und in der Nähe von technischen
Anlagen vorwiegend Eisendraht oder Drahtlitzen, oder setzen Sie geeignete Verbinder aus Metall ein. Nur so können Sie garantieren, daß an den Verbindungen Metall
immer auf Metall liegt und somit keine Luftstrecken entstehen. Holen Sie sich an kritischen Stellen vor einem Zaunaufbau zunächst den Rat des Fachmanns.
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16. Anwendung von Blitzschutzeinrichtungen Jedermann weiß, daß Freileitungen auf
offenem Felde besondere Anziehungspunkte für Blitzeinschläge sind. Der Potentialausgleich geht immer den Weg des geringsten Widerstandes, also in der Regel entlang
der
Leitungen, vielleicht an einem Metallpfahl hinunter zur Erde, oder aber bis zum Weidezaungerät, durch das Gerät hindurch und wieder hinaus über den Erdpfahl hinab in die Erde.
Aus diesem Grunde wird zwischen Weidezaungerät und Zaun in die Anschlußleitung ein sogenannter Blitzschutz eingebaut, bestehend aus einer Drossel und einer
Luftstrecke an der eine eintreffende Überspannung überspringt und vor dem Gerät bzw. vor Eindringen in ein Gebäude zur Erde abgeleitet wird. Im Haus
installierte Geräte werden immer an der Hausaußenseite mit einer Blitzschutzanlage gesichert (auch aus Versicherungsgründen). Überlegenswert ist auch die
Installation einer Blitzschutzeinrichtung zwischen Zaun und einer in der Erde verlegten Zaunzuleitung unmittelbar vor Erdaus- und eintritt am Zaunanschluß. So
wird eine Isolationsabschmelzung bei Eintritt ins Erdreich durch die hohe Blitzenergie vermieden. Werden Zaunanlagen mit Erd- und Spannungsführung betrieben
(z.B. Zaunanlagen auf befestigten Flächen an denen Erd- und Zaundraht abwechselnd übereinander geführt werden müssen, da die Erde zu schlecht leitet) so sind beide
Zuleitungen mit einer Blitzschutzeinrichtung zu versehen - wie auch an einer Taubenvergrämungsanlage. Fragen Sie den Fachmann.
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17. Warnschilder an öffentlichen Straßen und Wegen Elektrozäune oder Teile
derselben, die an öffentlichen Straßen oder Wegen errichtet sind, müssen mit Warnschildern gekennzeichnet sein, die in häufigen Abständen an Pfosten haltbar
befestigt oder sicher an den Zaundraht geklemmt sind. Die Warnschilder müssen mindestens 200 x 100 mm groß sein. Die Grundfläche beider Seiten muß gelb sein.
Die Beschriftung des Schildes muß schwarz sein, entweder in Form eines Bildzeichens oder eines Warnhinweises folgenden Inhalts:“Vorsicht Elektrozaun”. Die
Beschriftung muß dauerhaft sein und die Buchstabengröße mindestens 25 mm betragen.
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